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Mechanische Fertigung auf der Drehbank
Drehen von Edelstahl, Titan, Buntmetallen, Stahl, Aluminium

Zerspanende mechanische Bearbeitung

Drehen
Das Drehen ist ein Zerspanungsverfahren, bei welchem die Bewegung vom eingespannten Werkstück und der Vorschub vom Drehwerkzeug ausgeführt wird. Der lineare Vorschub und die Drehgeschwindigkeit werden bei den modernen CNC-Drehmaschinen mit Werkzeugrevolvern erzeugt, die sich proportional zur Achse drehen können.
Das für das Drehen verwendete Werkzeug, zum Beispiel Drehstahl oder Drehmeißel, haben mehrere nicht nachschärfbare Schneiden. Einfachere Drehteile bekommen ihre Form durch eine gleichzeitige Vorschubbewegung in der Richtung der Antriebsspindel oder senkrecht zur Drehachse. Die gängigen Verfahren werden benannt nach den Erfindern dieser Werkzeugmaschinen, die eine sehr präzise Vorschubbewegung auch während der Bearbeitung ermöglicht haben. Die äußere Form des fertigen Drehteils entsteht durch mehrere Bearbeitungsschritte. Die Einstellung der Schnittwerte erfolgt vor jedem Schritt der Bearbeitung am Bedienfeld der Drehmaschine.
Drehmaschine für Edelstahl Präzisionsdrehen
Beim Präzisionsdrehen bewegt sich das Werkstück im Bereich von tausendstel Millimetern parallel zur Maschinenachse, und zwar von links nach rechts. Es wird immer dann angewandt, wenn ein zylindrisches Werkstück einen bestimmten Durchmesser der Innenbohrung aufweisen muss.
Bei der Fertigung von Drehteilen aus Edelstahl ist ein etwas anderer Bearbeitungsablauf erforderlich, weil Edelstahl sehr zäh ist und einen hohen Verschleiß der Werkzeuge bewirkt. Deshalb muss sich das Werkzeug hier immer senkrecht zur Drehachse bewegen, bei geringem Vorschub und relativ hohen Drehzahlen. Die beiden Flächen der Werkstücke müssen dann gegebenenfalls von Hand nachbearbeitet werden. Die Qualität des angefertigten Werkstücks ist abhängig von der Präzision der Bearbeitung, der Form der Schneiden, dem Winkel des Werkzeuges zum Werkstück, und nicht zuletzt auch von der Form des Rohmaterials. Beim Schlichten wird eine Bewegung am Werkstück von innen nach außen, und beim Schruppen von beiden Seiten gewählt.
Die äußere Kontur entsteht immer erst durch mehrmaliges Überdrehen mit geringem Vorschub. Das Verfahren wird hauptsächlich angewandt, um ein Langloch bestimmter Form, zum Beispiel eine Nut für ein Gewinde, zu erzeugen. Wenn die Nut gerade ist und senkrecht zur Werkstückachse verläuft, dann kann die gesamte Fläche des Drehmeißels im Eingriff sein, wobei der Winkel über 70° beträgt. Wenn aber ein fertig bearbeitetes Werkstück nicht die geforderte Genauigkeit aufweist, muss noch mittels Abstechverfahren nachgearbeitet werden. Sollen aus einer Platte mehrere Scheiben herausgetrennt werden, dann müssen zuerst die Nuten gestoßen und anschließend auf einer Flachschleifmaschine die Endgenauigkeit erzielt werden.
Gewinde
Beim Gewindedrehen wird der Vorschub entprechend der gewünschten der Steigung des herzustellenden Gewindes eingestellt. An der CNC-Drehmaschine wird der genaue Vorschub direkt an der Maschine einprogrammiert. Eine herkömmliche Methode des Gewindeschneidens ist das feste Einspannen des Werkstücks im Drehfutter, und das Heranführen des zu bearbeitenden Werkstücks an das feststehende Drehwerkzeug. Kaum eine andere konventionelle Bearbeitung kann mit einer so hohen Beweglichkeit der Werkzeuge verglichen werden. Obwohl es aber auch im Bereich der konventionellen mechanischen Fertigung Betriebe gibt, die eine Kombination beider Fertigungsverfahren anbieten.
Fräsen
Für das Erreichen optimaler Ergebnisse ist es notwendig, die höchstmögliche Schnittgeschwindigkeit bei möglichst geringem Werkzeugverschleiß zu wählen. Dies ist natürlich abhängig vom Vorschub. Je größer der Vorschub pro Zeiteinheit eingestellt ist, umso schneller müsste sich das Werkzeug drehen, damit ein gleichmäßiges Schnittergebnis erzielt werden kann. Die durch den Bearbeitungsvorgang entstehende Wärme wird mit Kühlschmiermitteln abgeführt und zusammen mit dem Span ausgeworfen.
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Drehbank für die Herstellung von Drehteilen