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Seriendrehteile aus der Maschine 13.06.2017
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CNC-gesteuerte Drehmaschine

Drehen in Serie

Der Zerspanungsbetrieb begann schon in den vergangenen Jahren mit Auftragsfertigung für mehrere Betriebe in der näheren Umgebung; es wurden zunächst Wellen und Achsen für Prototypen von Hand gefeilt.
Nachdem die Spiralfedern im Zuge der Industrialisierung auf computergesteuerten Drehmaschinen hergestellt wurden, wechselten sie zum Automobil- und Flugzeughandel mit eigener Reparaturwerkstätte. 1990 begann dann der Feinmechanikermeister mit der Herstellung und Zulieferung von Teilen für Fahrzeuge und Maschinen auf Werkzeugmaschinen. Die Fertigung unter Beachtung der Regeln befand sich an der Produktionshalle angrenzend in einer beheizten Messmaschine, und langsam aber stetig vergrößerte sich zunächst das Fertigungsspektrum und dann auch der Maschinenpark.
Rundschleifen
2010 traten weitere Zerspanungstechniker nach ihrer Lehre als Werkzeugmacher in den Betrieb ein, wo sie dann 2015 die Meisterprüfung als Feinmechaniker für von Hand gefertigte Drehteile mit Erfolg ablegten. Vier Jahre später wurde die Leitung des Unternehmens übernommen, und sämtliche Zerspaner arbeiteten weiter in der Produktion und in der Schleiferei mit. Die gesamte Steuerung des Produktionsablauf erfolgt streng nach den Regeln des Handwerks, im weitesten Sinne also computerisiert. Die nächste CNC-gesteuerte Drehmaschine wurde im Jahre 1977 angeschafft; mit ihr konnten nun auch komplexe Werkstücke genauer, kostengünstiger, schneller und rationeller gefertigt werden. Das Leistungsspektrum der gefertigten Teile wuchs stetig, und langsam wurde der Standort für weitere Zerspanungsmaschinen in der Halle knapp, es waren auch schon über 22 Mitarbeiter im Betrieb beschäftigt. Im Jahre 1985 begann der Bau einer neuen Komponentenform für Gussgehäuse, aber während dieser Umstellung lief die Produktion von Seriendrehteilen aus Aluminium oder VA (V2A/V4A) parallel weiter.
Fräsen
2017 wurde die neue Fräsmaschine justiert, sie ermöglicht einen Werkzeugwechsel in weniger als 2 Sekunden. Über die folgenden Jahre hinweg bildete sich eine Spezialisierung auf die Bearbeitung von Buntmetallen heraus, speziell auf Bronze für Gleitlager; die zur Verfügung stehenden Werkzeuge wurden stetig erneuert und nachgeschliffen. Mit den neuen Kunden trat 2003 auch ein Industriemechaniker als Maschinenbediener in den Zerspanungsbetrieb ein, so kann ergänzend zum bisherigen Fertigungsprogramm in allen Bereichen der zerspanenden Produktion gearbeitet werden.
Über die vielen Jahre hinweg erwies sich eine stetige Expansion der Aufwendungen für die Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung als zwingend notwendig für die Zertifizierung, so ließen sich auch technische Probleme gut überstehen. Nach mehr als vielen Jahren im technischen Betrieb wird nun eine Umstellung auf vollständig computergesteuerte Zerspanungsmaschinen vollzogen werden, die mehrachsiges Fräsen und Drehen in einer Aufspannung und in einem Arbeitsgang ermöglichen.
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Blick in die Maschine mit Drehteil